März 11. 2019 / Unternehmen

„Mein Duales Studium bei HellermannTyton“ – ein Interview mit Moritz Reusser

„Mein Duales Studium bei HellermannTyton“ – ein Interview mit Moritz Reusser

Die Schule ist geschafft, das Abschlusszeugnis in der Tasche. Nun stellt sich die Frage: Wie geht‘s weiter? Eine Ausbildung oder ein Studium sind zwei beliebte Wege, um ins Berufsleben zu starten. Aber welcher ist der richtige für mich? Vor genau dieser Frage stand auch Moritz Reusser. Er entschied sich für ein Duales Studium, das er am 01.08.2018 bei HellermannTyton startete – im Bereich BWL und in Kooperation mit der NORDAKADEMIE. Warum diese Entscheidung für ihn die richtige war: Wir haben nachgefragt.

Eher am Thema „technische Ausbildung“ interessiert? Die gleichen Fragen stellten wir auch Lennart Preuß, der bei HellermannTyton seine Ausbildung als Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik macht. Mehr dazu im Artikel: „Meine Ausbildung bei HellermannTyton“ – ein Interview mit Lennart Preuss

Moritz, wie bist Du auf HellermannTyton aufmerksam geworden?

Unsere Auszubildenden und Dualen Studenten bei ihrem Start im August 2018. MG_7678_1200px
Unsere Auszubildenden und Dualen Studenten bei ihrem Start im August 2018.

„Wenn ich ehrlich bin, kannte ich HellermannTyton vor meinem Studium nicht. Das liegt sicherlich auch daran, dass ich gebürtig aus Stade komme, also von der anderen Seite der Elbe, und weder Familie noch Freunde habe, die bei HellermannTyton arbeiten. Nachdem die Zusage von der NORDAKADEMIE kam, habe ich gesehen, dass HellermannTyton Praxispartner meiner Hochschule ist – da wurde ich das erste Mal auf den Namen aufmerksam. Daraufhin habe ich dann online recherchiert, um mehr über das Unternehmen zu erfahren.“

Was hat Dich davon überzeugt, Dich bei HellermannTyton zu bewerben?

„Was ich im Internet über HellermannTyton gelesen hatte, fand ich sehr interessant. Insbesondere die Tatsache, dass es HellermannTyton in mehr als 30 Ländern gibt und dass allein in Tornesch 1.000 Mitarbeiter arbeiten. Das deutete für mich auf ein stabiles Unternehmen hin – und auf eines, bei dem es bestimmt nicht langweilig wird. Auch beim Blick auf die HellermannTyton Karriereseite hatte ich das Gefühl, dass HellermannTyton ein guter Praxispartner ist. Darin wurde ich auch in der NORDAKADEMIE bestätigt: Hier hat man schon seit vielen Jahren gute Erfahrungen mit dem Unternehmen gemacht und die Dualen Studenten dort sollen immer sehr zufrieden gewesen sein. Daraufhin habe ich mich dann bei HellermannTyton beworben – wie auch bei anderen Unternehmen, weil ich zu dem Zeitpunkt ja noch nicht wusste, ob ich am Ende auch eine Zusage bekomme.“ Weitere Informationen zur NORDAKADEMIE Hochschule der Wirtschaft auf der Website der Hochschule.

Wie ging es nach Deiner Bewerbung weiter?

„Einige Tage nach meiner Bewerbung per E-Mail bekam ich einen Anruf von HellermannTyton. Ich wurde zu einem Einstellungstest eingeladen, was mich natürlich sehr gefreut hat. Dort hatte ich erstmals die Gelegenheit, mir vor Ort mein eigenes Bild vom Unternehmen zu machen. Daraufhin wurde ich dann ein zweites Mal eingeladen: zum offiziellen Bewerbungsgespräch.

Moritz Reusser – Duales Studium bei HellermannTyton

Die beiden Termine habe ich noch gut in Erinnerung. Dort traf ich auf Herrn Stelter, Ausbilder und Ansprechpartner für die Dualen Studenten bei HellermannTyton. In lockerer Atmosphäre brachte mir Herr Stelter das Unternehmen näher und besprach mit mir auch die sehr guten Rahmenbedingungen, die mich hier als Student erwarten würden. Ich hab Herrn Stelter dann gefragt, ob er mir das Unternehmen ein wenig zeigen könnte. Daraufhin hat er sich spontan Zeit genommen und mit mir einen kleinen Rundgang durchs Gebäude gemacht.

Beeindruckt hat mich vor allem auch die Tatsache, dass Herr Stelter vor wenigen Jahren noch selbst Dualer Student bei HellermannTyton war und nun bereits seinen festen Platz im Unternehmen hat. Er war also in exakt der gleichen Situation wie ich und konnte mir die Vorzüge des Unternehmens deshalb sehr anschaulich und nachvollziehbar vermitteln. Und im gewissen Sinne ist er auch ein Vorbild für mich. Schließlich war auch er Dualer Student an meiner Hochschule und geht nun bei HellermannTyton seinen eigenen Weg.

Woran ich mich auch noch erinnere: Mir fiel sofort auf, dass alles bei HellermannTyton auf dem neuesten Stand ist. Sei es die Ausstattung in den Konferenzräumen oder die einzelnen Büros. Alles wirkte sehr modern, was ich gut fand. Kurz gesagt: Von meiner Seite aus hat wirklich alles gepasst. Auch das gute Betriebsklima ist mir direkt aufgefallen – schon beim Telefonat. Die beiden Termine hatten das dann nochmal bestätigt. Umso größer war die Freude, als ich dann ein paar Tage später nochmal angerufen wurde und die finale Zusage bekam. Andere Unternehmen kamen an der Stelle dann für mich gar nicht mehr in Frage.“

Wie verlief Dein Start bei HellermannTyton?

„Der hätte nicht besser sein können. An meinem ersten Tag wurden erst einmal alle neuen Azubis und Studenten morgens in der HellermannTyton ACADEMY begrüßt. Zwei Auszubildende, die schon länger bei HellermannTyton sind, haben dann eine kleine Unternehmenspräsentation gehalten. Hinterher gab es noch eine lockere Kennenlernrunde. Später machten wir dann einen gemeinsamen Betriebsrundgang. Bei diesem trafen wir auch Herrn Schlöder, einen von mehreren HellermannTyton Geschäftsführern, der uns persönlich begrüßte. An dem Tag gab es außerdem ein großes gemeinsames Mittagessen in der Kantine und wir lernten auch gleich unsere zukünftigen Ausbilder kennen. Der erste Tag war in dem Sinne wirklich dafür da, erst einmal ganz in Ruhe ‚anzukommen‘ und die ersten Gesichter sowie das Unternehmen selbst näher kennenzulernen. Alles in sehr lockerer Atmosphäre. Das waren zwar schon viele Eindrücke, aber man macht das alles zusammen als Gruppe und wir waren ja alle neu und in der gleichen Situation, das fand ich persönlich sehr gut.

Unsere HellermannTyton Auszubildenden und dualen Studenten beim gemeinsamen Kletterpark-Ausflug.

Am zweiten Tag ging es in den Hochseilgarten-Heist. Neben allen neuen Azubis und Studenten waren bei diesem Event auch die Azubis und Dualen Studenten der anderen Jahrgänge dabei. Den Tag werde ich so schnell nicht vergessen. Wir hatten alle viel Spaß und dieser gemeinsame Ausflug hat uns alle gleich zu Beginn der Ausbildung zusammengeschweißt. Nach dem Klettern gab es noch Pizza für alle, die uns direkt zur Location geliefert wurde. Ein echt gelungener Start in meine Zeit bei HellermannTyton.

Als Student durchlaufe ich verschiedene Abteilungen. Angefangen habe ich in der Abteilung ‚E-Business‘, das war mein insgesamt dritter Tag bei HellermannTyton. Ich wurde von allen Kollegen freundlich aufgenommen und mein Arbeitsplatz war schon für mich eingerichtet, als ich ankam – inklusive einigen HellermannTyton Werbegeschenken, wie z. B. Tasse, Stifte und Schreibblöcke. Generell: Vom ersten bis zum heutigen Tag, alles war und ist hier im Unternehmen perfekt organisiert. In solchen und in vielen anderen Situationen merkt man, dass HellermannTyton viel am Wohl der eigenen Mitarbeiter liegt. Man wird ganz einfach wertgeschätzt – und das ganz besonders als neuer Kollege.

Was die Arbeit angeht, da haben meine Kollegen dafür gesorgt, dass ich nicht gleich ins kalte Wasser geworfen werde. Erst einmal gab man mir einfache Recherche-Aufgaben, nach und nach bekam ich dann immer mehr Verantwortung und die Freiheit, wirklich selbständig an größeren Projekten zu arbeiten.“

Was gefällt Dir am Unternehmen am meisten?

Moritz bei einer internen Präsentation vor dem HellermannTyton E-Business Team. IMG_6529_Bildausschnitt
Moritz bei einer internen Präsentation vor dem HellermannTyton E-Business Team.

„Besonders hervorheben möchte ich die Einführungsveranstaltungen. Das sind Präsentationen für alle neuen Mitarbeiter, wo sich die einzelnen Abteilungen persönlich vorstellen. Auch wenn man sich nicht im Detail alles merken kann: Es hilft sehr dabei, das ganze Unternehmen und jede Abteilung gleich zu Beginn kennenzulernen und besser zu verstehen. Und diese Einführungsveranstaltungen sind eben nicht nur für feste Mitarbeiter, sondern auch für Azubis und Studenten. Eine echt gute Sache. Denn so knüpft man auch gleich zu Beginn weitere Kontakte und lernt die jeweiligen Ansprechpartner kennen.

Was ich darüber hinaus gut finde: HellermannTyton ist kein ‚0-8-15‘-Hersteller, sondern eine Marke, die für Qualität steht und deren Produkte nahezu überall verbaut sind – z. B. auch in meinem Auto. Sogar im Kletterpark, den wir am zweiten Tag besucht hatten, habe ich einen HellermannTyton Kabelbinder entdeckt. Seitdem ich hier arbeite, merke ich, wo überall unsere Produkte verbaut sind. Ich stelle immer mehr fest, wie präsent HellermannTyton ist. Darüber hinaus hat das Unternehmen ein sehr gutes Image. Nicht nur nach außen, vor allem intern weiß man, was man an HellermannTyton hat. Das Betriebsklima hier könnte meiner Meinung nach kaum besser sein.“

Und was sind in Deinen Augen die größten „Studenten-Benefits“?

„Als Dualer Student durchlaufe ich während meiner dreieinhalbjährigen Ausbildungszeit bei HellermannTyton verschiedene Abteilungen. Und dabei habe ich das ‚Luxusproblem‘, dass ich dabei gar nicht alle Abteilungen im Einzeln kennenlernen kann. Dafür gibt es einfach zu viele. Heißt: Abwechslung ist in jedem Fall garantiert. Das hilft einem natürlich sehr dabei, den richtigen Bereich für die spätere berufliche Laufbahn zu finden. In welche Abteilung es gehen soll, da kann ich selbst Wünsche äußern – sofern möglich, wird das dann auch berücksichtigt. Das alles weiß ich sehr zu schätzen. In anderen Unternehmen haben Studenten gar nicht die Möglichkeit, die unterschiedlichen Bereiche kennenzulernen, beispielsweise weil es die Unternehmensgröße gar nicht hergibt.

Moritz an seinem Arbeitsplatz im HellermannTyton Büro in Tornesch. IMG_6544_Favorit_Moritz_Farbkorrektur_1000px
Moritz an seinem Arbeitsplatz im HellermannTyton Büro in Tornesch.

Für mich ist es außerdem super praktisch, dass ich flexible Arbeitszeiten habe. Meine 35-Stunden-Woche kann ich so einteilen, wie es für mich zeitlich am besten passt. Es wird hier darauf geachtet, dass man nicht zu viel arbeitet. Falls es doch mal vorkommt: Jede Minute, die ich über die 35 Stunden pro Woche hinaus zusätzlich bei HellermannTyton verbringe, kann ich dann hinterher ausgleichen. Die Kernarbeitszeit am Freitag ist hier beispielsweise nur bis 13 Uhr. Oft arbeite ich die Tage davor etwas länger und mache dann freitags um 13 Uhr Feierabend, um rechtzeitig nach Stade zu fahren und meine Eltern zu besuchen.

Auch was das Finanzielle betrifft, geht es mir als Dualer Student bei HellermannTyton wirklich gut. Neben der guten Vergütung, die ich hier bekomme, wird die Mitarbeiterkantine für Azubis und Studenten besonders bezuschusst – noch viel mehr, als für feste Mitarbeiter. Ich esse jeden Mittag in der Kantine und komme dabei im Monat nur auf ca. 5 € Kosten. Dabei habe ich die Wahl zwischen verschiedenen Menüs oder ich stelle mir mein Mittag einfach selbst zusammen. Zusätzlich gibt es auch eine extra Salatbar. So oder so: Man spart in jedem Fall eine Menge Geld.

Ein weiterer riesen Vorteil für mich: Während meines Studiums bin ich abwechselnd in Tornesch bei HellermannTyton und in der NORDAKADEMIE Elmshorn – in der Regel habe ich 10 Wochen Theorie am Stück, also Uni, und dazwischen bin ich ca. 16 Wochen bei HellermannTyton. Beide Orte sind nur ca. 15 Minuten Fahrzeit voneinander entfernt. Von meiner Elmshorner WG aus bin ich deshalb schnell in der Uni und schnell bei der Arbeit, je nachdem welcher Block gerade ist. Bei vielen meiner Kommilitonen ist es aber so, dass ihr Unternehmen weit weg ist, z. B. in Süddeutschland. Deshalb müssen diese mitunter zwei Wohnungen finanzieren und weite Reisen auf sich nehmen. Das bleibt mir zum Glück erspart.

Könntest Du Dir vorstellen, nach Deinem Studium bei HellermannTyton zu bleiben?

„Ich bin ja noch nicht allzu lang dabei. Deshalb wäre es an der Stelle für mich auch zu früh, bereits eine Entscheidung zu treffen. Bisher habe ich nur zwei Bereiche kennengelernt, E-Business und Produktionsplanung. Aber alles, was ich bisher gesehen habe, gefällt mir echt sehr gut. Deshalb könnte ich mir schon gut vorstellen, später auch fest hier im Unternehmen zu arbeiten. Ich freue mich auf jeden Fall auf die bevorstehende Zeit und die weiteren Bereiche: Möglicherweise geht’s in die Personalabteilung, ins Marketing oder in den Vertrieb. Und dann mal sehen, was die Zukunft bringt. Ich bin gespannt.“

Vielen Dank für Deine Zeit und viel Erfolg auf Deinem weiteren Weg –
auf dem wir Dich hoffentlich noch lange begleiten dürfen!

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