Februar 10. 2019 / Unternehmen

„Meine Ausbildung bei HellermannTyton“ – ein Interview mit Lennart Preuß

„Meine Ausbildung bei HellermannTyton“ – ein Interview mit Lennart Preuß

Die Schule ist geschafft, das Abschlusszeugnis in der Tasche. Nun stellt sich die Frage: Wie geht‘s weiter? Eine Ausbildung oder ein Studium sind zwei beliebte Wege, um ins Berufsleben zu starten. Aber welcher ist der richtige für mich? Vor genau dieser Frage stand auch Lennart Preuß. Er entschied sich für eine Ausbildung als Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik (Fachrichtung Spritzguss), die er am 01.09.2017 bei HellermannTyton startete. Warum diese Entscheidung für ihn die richtige war: Wir haben nachgefragt.

Eher am Thema „Studium“ interessiert? Die gleichen Fragen stellten wir auch Moritz Reusser, der bei HellermannTyton sein Duales Studium im Bereich BWL macht. Mehr dazu im Artikel: „Mein Duales Studium bei HellermannTyton“ – ein Interview mit Moritz Reusser

Lennart, wie bist Du auf HellermannTyton aufmerksam geworden?

„Ich hab das Glück, dass ich ganz in der Nähe wohne, in Barmstedt. Das sind 12 Kilometer von hier. Da HellermannTyton einer der größten Arbeitgeber hier in der Region ist, war mir die Firma schon lange ein Begriff. Vor allem auch durch meinen Onkel: Der arbeitet bei HellermannTyton in der Qualitätssicherung und erzählte mir bereits öfter, wie zufrieden er dort ist und was das Unternehmen auszeichnet – z. B. das gute Betriebsklima, die hervorragenden Ausbildungsbedingungen oder die vielen Karrieremöglichkeiten.“

Unsere dualen Studenten und Auszubildenden im August 2018.
Unsere dualen Studenten und Auszubildenden im August 2018.

Was hat Dich davon überzeugt, Dich bei HellermannTyton zu bewerben?

„Die guten Erfahrungen meines Onkels waren in jedem Fall ein wichtiger Grund – was aber nicht heißt, dass ich keine anderen Ausbildungsbetriebe in Erwägung gezogen hatte. Ursprünglich wollte ich ohnehin etwas ganz anderes machen. Ausschlaggebend war dann letztendlich aber schon das Image des Unternehmens. HellermannTyton hat nun mal einen sehr guten Ruf: insbesondere auch, was die Ausbildungsqualität betrifft.

Ein weiterer Punkt, der mir persönlich sehr wichtig war, ist das Thema ‚Zukunft‘. HellermannTyton ist ein Unternehmen mit guten wirtschaftlichen Perspektiven. Jedes Jahr entstehen neue Arbeitsplätze und mitunter sogar ganz neue Bereiche – was mir wiederum ein sicheres Gefühl für meine Ausbildung gibt. Zudem ist die Firma dicht bei – das war sicher nicht ausschlaggebend, ist aber natürlich auch ein Vorteil. Möglicherweise möchte ich nach meiner Ausbildung noch studieren, auch diese Möglichkeit hat man bei HellermannTyton. Ein Blick auf die Karriereseite hat das positive Bild zusätzlich verstärkt. Daraufhin habe ich mich dann beworben.“

Wie ging es nach Deiner Bewerbung weiter?

„Bei mir war das alles sehr kurzfristig: Ich hatte mich drei Monate vor Ausbildungsbeginn beworben und war damit relativ spät dran. Umso mehr freute ich mich, als ich nur wenige Tage später zu einem persönlichen Treffen eingeladen wurde. Ich hatte dann ein langes Gespräch mit meinem zukünftigen Ausbilder, wo mir bereits vieles vor Ort gezeigt und erklärt wurde. Auch das Betriebsklima stimmte von Anfang an. Insgesamt hat mich dieser Tag nur noch mehr darin bestärkt, mit HellermannTyton den richtigen Ausbildungsbetrieb gefunden zu haben. Und ich freue mich nach wie vor riesig, dass es trotz der Kurzfristigkeit am Ende doch geklappt hat.“

Wie verlief Dein Start bei HellermannTyton?

„Mein erster Tag bei HellermannTyton startete damit, dass es erst einmal ein großes Frühstücksbuffet für alle neue Azubis und Studenten gab – eine gute Gelegenheit, ganz in Ruhe ‚anzukommen‘ und sich gegenseitig kennenzulernen. Hinterher gab es dann noch eine große Betriebsführung, wo wir uns schon einmal die Werkstatt oder auch die Hallen mit den Spritzgussanlagen angesehen haben. Also ich habe mich in jedem Fall gleich von Anfang an sehr willkommen gefühlt.

Lennart beim Ausflug mit den Auszubildenden und Studenten im Hochseilgarten-Heist.
Lennart beim Ausflug mit den Auszubildenden und Studenten im Hochseilgarten-Heist.

Ein weiteres gutes Beispiel für das ‚willkommen fühlen‘: Auch in diesem Jahr starteten wieder neue Azubis und Studenten bei HellermannTyton. An ihrem zweiten Tag ging es dann gemeinsam in den Kletterpark. Und zwar für alle Azubis und Studenten, also auch ich durfte mit dabei sein. Um 9 Uhr hatten wir uns vor der Firma getroffen, von dort aus ging es zum Hochseilgarten-Heist, wo wir einen echt schönen Tag hatten. Nach dem Klettern gab es sogar noch Pizza für alle.

Aber auch fachlich wurde mir bei meinem Start hier im Unternehmen viel geboten: Anfangs ging es für mich erst einmal in die HellermannTyton Ausbildungswerkstatt. Allen technischen Auszubildenden werden hier zum Ausbildungsbeginn erste Grundkenntnisse vermittelt, wie beispielsweise ‚Feilen‘. Heißt konkret: Jeder Azubi lernt hier u. a. einen Schraubstock herzustellen. Auch ‚Drehen‘ und ‚Fräsen‘ standen hier für mich auf dem Programm – obwohl ich ja eigentlich was mit Kunststoff mache.

Lennart in der HellermannTyton Ausbildungswerkstatt.
Lennart in der HellermannTyton Ausbildungswerkstatt.

Für viele mögen die ersten handwerklichen Aufgaben in der Ausbildungswerkstatt ungewohnt sein. Oder vielleicht auch unnötig. Wenn man beispielsweise schon gute handwerkliche Fähigkeiten mitbringt, bei mir war das der Fall. Doch so erlangen alle Auszubildenden das gleiche handwerkliche Know-how. Man hat eine gemeinsame Basis, die einem später bei komplexeren Aufgaben aber auch in der Zusammenarbeit untereinander hilft. Außerdem ist ‚Feilen‘ eine von mehreren Aufgaben der praktischen Zwischenprüfung, die ca. 1 ½ Jahre nach Ausbildungsbeginn ansteht. Selbst wenn man bereits Grundkenntnisse in diesem Bereich hat, kann eine Auffrischung ja nicht schaden.

Was ich persönlich in meiner Anfangszeit sehr gut fand, sind die Einführungsveranstaltungen: Jeder neue Kollege, egal ob Festangestellter oder Azubi, bekommt hier noch mal einen detaillierteren Einblick in die einzelnen Abteilungen. So lernt man gleich zu Beginn das Unternehmen, aber insbesondere auch die dazugehörigen Gesichter, noch besser kennen. Die Veranstaltungen helfen außerdem Kontakte innerhalb der Firma zu knüpfen – was einem den Einstieg ins Unternehmen natürlich sehr erleichtert.

Was gefällt Dir am Unternehmen am meisten?

„Also erst einmal generell der freundliche Umgang mit den Kollegen. Alle sind sehr hilfsbereit, egal wen man anspricht – und das muss man als Azubi ja öfter mal, gerade zu Beginn. Was ich darüber hinaus auch sehr bemerkenswert finde: Dieses ‚Premium-Versprechen‘ was wir mit unseren Produkten nach außen geben, spürt man als Mitarbeiter auch hier im Unternehmen. Sei es beispielsweise die qualitativ hochwertige Ausstattung oder das extrem professionelle Miteinander – bei dem der Spaß trotzdem nie zu kurz kommt.

Und ein anderer Punkt: Meine Familie war beruflich im Wein- und Spirituosen-Bereich tätig. Aus dem Grund habe ich in meiner Vergangenheit viele Winzer und Destillen besucht, in der Regel waren das große Industrie-Anlagen. Dort ist mir aufgefallen, dass nahezu überall unsere Produkte verbaut sind. Zu sehen, dass unsere Produkte so präsent und auch beliebt sind, das macht mich schon ein Stück weit stolz.“

Und was sind in Deinen Augen die größten „Azubi-Benefits“?

„Was HellermannTyton wirklich einzigartig macht, ist unsere eigene Ausbildungswerkstatt. Hier werden wir gezielt auf die anstehende Prüfung vorbereitet. Mit Erfolg, die Auszeichnungen an der Wand sprechen für sich: Immer wieder legen Auszubildende von HellermannTyton dank der exzellenten Vorbereitung beste Abschlussprüfungen hin – landesweit und mitunter sogar bundesweit. Das gibt einem Azubi wie mir natürlich ein gutes Gefühl. Weil man einfach weiß, dass man hier gut aufgehoben ist. Wenn dann die Prüfung ansteht, werden einem sogar Firmenwagen gestellt. Und man bekommt riesige Kisten mit hochwertigem Material und Werkzeug gestellt, welches man für die Prüfung benötigt – etwas, das in anderen Ausbildungsbetrieben absolut keine Selbstverständlichkeit ist.

Lennart bei seiner täglichen Arbeit im HellermannTyton Technikum.
Lennart bei seiner täglichen Arbeit im HellermannTyton Technikum.

Generell ist meine gesamte Ausbildung hier qualitativ sehr hochwertig, dabei aber auch flexibel: Beispielsweise kann ich mitentscheiden, ob ich nächstes Jahr in die Qualitätssicherung oder in die Produktentwicklung gehe. In anderen Betrieben stellt sich diese Frage gar nicht, weil es diese Abteilungen dort gar nicht gibt bzw. es generell zu wenig verschiedene Bereiche gibt, um auswählen zu können.

Aufgrund der Unternehmensgröße gibt es hier natürlich auch viele weitere Auszubildende und Studenten, mit denen ich auch privat viel unternehme. Bei unserem Stammtisch treffen wir uns regelmäßig, um beispielsweise gemeinsam Mittag zu essen – also der Zusammenhalt hier ist schon etwas ganz Besonderes. Ein weiterer großer Vorteil für uns Auszubildende: Bei uns im technischen Bereich gibt es einen Vollzeit-Ausbilder, der sich zu 100 % nur um die Auszubildenden kümmert. So etwas ist wirklich selten. Man wird hier einfach sehr wertgeschätzt – und das eben schon als Azubi. Das merkt man auch daran, dass es regelmäßig stattfindende Entwicklungsgespräche gibt, bei denen man mit dem Abteilungsleiter über seine Arbeit spricht und direkt Feedback geben kann und auch bekommt.

Was mir zum Thema Wertschätzung auch noch einfällt: Ich war gerade einmal knapp sechs Monate hier, als ich zur Light + Building Messe nach Frankfurt mitfahren durfte. Das waren insgesamt fünf Tage mit Hotelübernachtung. Neben dem Hauptstand von HellermannTyton gab es einen extra Azubi-Stand, den ich dann gemeinsam mit anderen Auszubildenden betreut habe. Hier hatten wir sehr viele interessante Gespräche, auch mit internationalen Besuchern. Und sogar Verkaufsgespräche: Ich erinnere mich noch an Aufträge, die wir geschrieben haben, wo wir HellermannTyton Produkte nach Dubai verkauft haben – an Kunden, die unsere Gelharz Muffen in Palmengärten verbauen wollten. Das sind einfach so Erfahrungen, auf die ich ganz besonders stolz zurückblicke und die sicherlich nicht jedes Unternehmen ermöglicht – zumindest nicht seinen Auszubildenden.

Könntest Du Dir vorstellen, nach Deiner Ausbildung bei HellermannTyton zu bleiben?

„Ich kann mir sehr gut vorstellen, bei HellermannTyton zu bleiben und mich hier auch noch nach meiner Ausbildung weiter zu qualifizieren. In welche Richtung das genau geht, weiß ich noch nicht – eventuell ein Studium. Natürlich kann ich nicht ausschließen, dass mir möglicherweise auch interessante Positionen anderer Unternehmen angeboten werden, von denen ich heute noch nichts weiß. Mal schauen, was die Zukunft bringt. Aber Stand jetzt würde ich sehr gerne hier bleiben. HellermannTyton ist einfach ein super Unternehmen mit vielen tollen Kollegen und Perspektiven.“

Vielen Dank für Deine Zeit und viel Erfolg auf Deinem weiteren Weg – auf dem wir Dich hoffentlich noch lange begleiten dürfen!

Du willst das machen, was Lennart macht? Dann bewirb Dich jetzt als Verfahrensmechaniker/-in für Kunststoff – und Kautschuktechnik bei HellermannTyton. Wie genau das geht und welche weiteren Ausbildungsmöglichkeiten HellermannTyton Dir bietet, erfährst Du hier auf unserer Karriereseite.

#3753

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