Januar 20. 2014 / Produktanwendungen, Unternehmen

TCA, TCJ, HT, PH … Produktkennzeichnung erklärt

TCA, TCJ, HT, PH … Buchstabensuppe? Produktkennzeichnung erklärt

Engraving HellermannTyton
TCA – Tyton Corporation America

Auf Produktverpackungen sind in der Regel Markenname, Herstellerinformationen und beispielsweise Zulassungen nach Industrienormen deutlich abgedruckt zu finden. Produkte können während der Lagerung oder des Transports auf einem Blick identifiziert werden, ohne dass die versiegelten Kartons und Tüten geöffnet werden müssen.

Sobald ein Einzelprodukt aus seiner Verpackung entnommen wird, ist die Identifizierung des Produktes wesentlich schwieriger.Viele Hersteller versehen ihre Produkte daher mit individuellen Markierungen. Diese werden in der kunststoffverarbeitenden Industrie nach dem englischen Begriff für Eingravieren „engravings“ genannt. Standard-Produkte im Portfolio von HellermannTyton tragen zum Beispiel die Abkürzungen „TCA“, „TCJ“, „HT“ und „PH“ als Markierung.

Die Gründe für die Markierung von Produkten mit „engravings“ sind vielfältig. Eine Gemeinsamkeit haben alle: „engravings“ geben Hinweise auf die Herkunft und helfen, Teile mit ihren Herstellern in Verbindung zu bringen und deuten oft durch Zugabe einer Zahl auch auf ein spezifisches Nest einer Spritzgussform hin. „Engravings“ sind daher ein wichtiges Erkennungsmerkmal einer Marke und auch ein Zeichen der Markenqualität.

Während ihres fast achtzigjährigen Bestehens hat die Firma HellermannTyton verschiedene „engravings“ verwendet. Firmengründer Paul Hellermann kennzeichnete seine Produkte mit seinen Initialen „PH“. Infolge des internationalen Wachstums des Unternehmens wurden die Abkürzungen „TCJ“ für die Tyton Company of Japan, Ltd. und „TCA“ für die Tyton Corporation of America verwendet. Als die Marke „HellermannTyton“ 1999 für alle Schwestergesellschaften weltweit etabliert wurde, wurde auch „HT“ als „engraving“ eingeführt.

Eindeutige Produktmarkierungen sind in vielen Märkten eine Notwendigkeit, beispielsweise nach den internationalen Richtlinien der Underwriters Laboratiries (UL).

Viele Spritzgussformen haben eine Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten und sind noch heute im Einsatz. Daher tragen aus historischen Gründen viele der zehntausend HellermannTyton Produkte eine ältere Markierung. Manche Produkte im Portfolio tragen sogar mehr als eine Abkürzung, sie tragen einen eindeutigen Hinweis auf einen geschützten Markennamen. Beispiele hierfür sind Kabelbinder, die „Insulok“, “HELLERMANN”, “HellermannTyton” und neuerdings “Q-tie” aufweisen.

Markennamen und geschützte Marken übermitteln Botschaften, die jenseits der Produktidentifikation ihre Auswirkung haben. Bei der Entscheidung für oder gegen ein Produkt ist die Reputation der Marke ein entscheidendes Kriterium. Eine Marke weckt Erwartungen über Qualität und schafft Vertrauen.

Als weltweit führender Anbieter von Kabelmanagementlösungen werden die hochwertigen Produkte von HellermannTyton überall dort gefunden, wo Kabel und Leitungen installiert sind. Sicherheit und Langlebigkeit sind sehr wichtig bei allen elektrischen Installationen.

Also, halten Sie Ausschau nach „TCA”,  „TCJ”, „HT”, „PH”, “Insulok”, „HELLERMANN” und “Q-tie”, weil diese „engravings“ Ihnen bestätigen, dass Sie qualitativ hochwertige HellermannTyton Produkte gefunden haben.

Qualität auf die Verlass ist!

Engraving PH – Paul Hellermann
Engraving
Engraving HellermannTyton
Engraving HT
Engraving HT – HellermannTyton
HellermannTyton Engraving Q-tie
Engraving Q-Serie: „Q-tie“
Engravings TCA
TCA – Tyton Corporation America (MBT-Serie HellermannTyton)
Engraving HellermannTyton
TCJ – Tyton Company Japan

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie „engravings“ entstehen

„Engravings“ werden auf unterschiedliche Art und Weise am Produkt „angebracht“. Die Wahl der Methode hängt in der Regel vom Herstellungsprozess eines Produktes ab. Die Mehrheit der HellermannTyton-„engravings“, sind in der Kavität der Spritzgussform selber integriert. Die Alternative ist eine nachträgliche Markierung, d.h. nachdem das Spritzgussteil produziert und aus der Form ausgeworfen wurde. Zu den automatisierten, nachträglichen Produktionsmethoden für Markierungen zählen die Laser-Gravur, die mechanische Gravur, das Stanzen, Prägen oder das Drucken.

 

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